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Botanischer Garten München-Nymphenburg

Schokolade!

Im Schoko-Dschungel

Führungen am 5. Dezember 2008 um 14.30 Uhr

und am 6. Dezember 2008 um 14.00/14.30/15.00/15.30 Uhr

Wer kann schon im Winter unter Palmen spazieren gehen, zwischen imposanten Säulenkakteen und Agaven wandeln oder sich an blühenden Orchideen erfreuen? - Ein Privileg, das den Wohlhabenden vorbehalten ist, vermutet man. - Keineswegs, denn: man steigt in München einfach nur in die Trambahn mit der Nummer 17 und fährt zum Botanischen Garten, Haltestelle Botanischer Garten. Dort, in den Gewächshäusern, warten tropische, subtropische und trockenheitsliebende Pflanzen darauf, dass sich das Publikum an ihrem Anblick ergötzt.

 

Spazierengehen unter Palmen 1

Spazierengehen unter Palmen, auch im Winter. Palmenhaus (Halle B) des Botanischen Gartens München-Nymphenburg.

Fotos: Franz Höck, Botanischer Garten München-Nymphenburg

Spazierengehen unter Palmen 2

 

Wer neben all dem Grünen und Blühenden auch das Süße und das Bittere liebt, dem sei angeraten, sein Augenmerk zunächst auf die Kakaobäume im Nutzpflanzenhaus zu richten. Ihre Früchte, genauer deren Samen, sind der Quell aller Schokoladen- und Kakaogenüsse. Im Anschluss empfiehlt sich dann - vorbei an Aloen und baumförmigen Wolfsmilchgewächsen in Halle C - ein Besuch des Grünen Saals. Dort erfährt man unter anderem, dass es Maya und Azteken waren, denen wir die Kenntnisse der Kakaonutzung verdanken. Außerdem kann man sich Kakaobohnen und Kakaobutter in Reinform ansehen. Und sollte jemand jäh von unwiderstehlichem Verlangen nach Schokolade ergriffen werden - so kann er es an einem kleinen Schokoladenstand stillen oder mit etwas Glück eine der begehrten kleinen Kostproben ergattern.

 

Samen des Kakaobaums

Die Quelle aller Schokoladen: die Samen des Kakaobaums. Hier längs angeschnitten, so dass man die im Samen eng zusammengefalteten Keimblätter des jungen Keimlings erkennen kann.

 

Frucht des Kakaobaums mit Samen

Teilansicht des Längsschnitts einer Frucht des Kakaobaums mit Samen. Die Frucht wird häufig als Kakaoschote bezeichnet, was botanisch falsch ist. Vielmehr handelt es sich um eine Beere, die wegen ihrer harten Schale als Panzerbeere bezeichnet wird.

Fotos: Rieke Jakumeit, Botanischer Garten München-Nymphenburg

 

Näheres zum Kakaobaum, zu Kakao und Schokolade, ihre Zubereitung im alten Amerika und die Art der verwendeten Gewürze erfährt man bei den oben angebotenen Führungen.

Und da an diesen Tagen üblicherweise der Nikolaus unterwegs ist, kann es gut sein, dass er auch im Botanischen Garten vorbeischaut. Wenn man ihn auch nicht zu Gesicht bekommt, so ist es durchaus möglich, dass er das eine oder andere Geschenk hinterlässt. Mal sehen!

 

 

Text: Ehrentraud Bayer

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