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Botanischer Garten München-Nymphenburg

Verborgene Welten

Der Holzkünstler Volkmar Zimmer stößt beim Drechseln seiner künstlerischen Objekte immer wieder auf skurrile Formen und Figuren im Inneren des Holzes. Sie scheinen aus einer anderen Welt zu kommen, auch wenn sie an reale Lebewesen erinnern.

Der Fotograf Günter Hornborstel hat diese fantastischen Figuren in großformatigen Farb-Makrofotografien festgehalten.

Fotografien und die dazugehörigen ca. 25 Objekte aus 12 verschiedenen Holzarten sind ab 8. November 2007 im Grünen Saal des Botanischen Gartens in München zu sehen. Mit einiger Fantasie kann der Betrachter in den Holz-Exponaten die Figuren selbst entdecken.

Erläuternd zur Ausstellung bietet Herr Volkmar Zimmer folgende Führungen durch die Ausstellung an:

Sonntag, 11. November 2007, 12.00 Uhr und 14.00 Uhr,

Sonntag, 18. November 2007, 10.00 Uhr und 13.00 Uhr.

 

Künstlerbiografien:

 

Volkmar Zimmer, Ingenieur, Jahrgang 1930, aus Germering bei München, studierte nach seiner Ausbildung zum Maschinenschlosser Allgemeinen Maschinenbau am Oskar-von-Miller-Polytechnikum in München. Danach war er war 35 Jahre lang als Entwicklungsingenieur in der Nachrichtentechnik tätig. Drechseln wurde sein Hobby, da ihn schon immer die besondere Schönheit des Holzes, seine Maserungen und Farbtöne, faszinierten. Von 1990 bis 1994 hörte er Vorlesungen an der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die dort erworbenen Kenntnisse über Aufbau und Wachstum der Bäume nutzte er zum Aufbau seiner Holzsammlung. Den autodidaktischen Künstler interessiert Normalität und Abnormität des Holzes. Daher werden auch Wucherungen, eingewachsene Steine und Ähnliches bei seinen Exponaten herausgestellt.

Volkmar Zimmer zeigte seine Holzobjekte in zahlreichen Ausstellungen. Er ist Mitglied der Association of Woodturners of Great Britain und der Vlaamse Gilde van Houtdraaiers. Er steht in intensivem Erfahrungsaustausch mit Holzkünstlern aus anderen Ländern und erhielt Einladungen zu internationalen Drechselsymposien.

 

Günter Hornborstel, "Hobo", geboren 1939 in Friedrichshafen, studierte Kommunikationstechnik mit Abschluss Dipl.-Ing. (FH) und war bis 1994 in der Industrie tätig. Dann erfolgte eine Hinwendung zur Fotografie (Workshops, Seminare) und die Erarbeitung eigener Ausdrucksformen mit den Schwerpunkten Makro- und Portraitfotografie sowie surrealistische Fotografie.

Günter Hornborstel zeigte seine Werke in Ausstellungen in Frankreich, Italien, Skandinavien und Deutschland. Arbeitsaufenthalte führten ihn in die USA, die Türkei und die Antarktis sowie nach Kanada, Frankreich, Italien, Skandinavien, Afrika und Asien. 1996 erhielt er den Preis im Fotowettbewerb des Königshauses Württemberg; 1998 erfolgte die Aufnahme in die "Royal Photographic Society of Great Britain" und in den Kunstverein Friedrichshafen. 2000 wurde ihm die Auszeichnung "Licentiate" von der "Royal Photographic Society" für besondere Fotografie verliehen.

 

 

 

Foto: Günter Hornborstel

Text: Ehrentraud Bayer

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