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Botanischer Garten München-Nymphenburg

Die Wüste blüht

Spärlicher oder gar fehlender Pflanzenwuchs ist das Kennzeichen von Wüsten und wüstenähnlichen Trockengebieten. Doch vielfach schlummern im Boden verborgen Wurzelstöcke, Zwiebeln, Knollen und Tausende von Samen, die nur darauf warten, zum Leben erweckt zu werden. Sobald sie genügend Feuchtigkeit erhalten, treiben und keimen sie aus. Wenig später bedecken sie das sonst öde Land mit einem grünen und wunderbar blühenden Teppich. Auch Kakteen und andere trockenheitsliebende Pflanzen, die lange dürre Zeiten zu überstehen vermögen, erwachen bei Regen aus ihrem Trockenschlaf und zeigen ihre schönen Blüten. Diese Verwandlung einer Wüste in ein blühendes Eldorado ist eines der faszinierendsten Phänomene der Natur.

 

Echinocereus engelmannii

Echinocereus engelmannii
Kakteen speichern in ihrem Stamm Wasser, um Trockenzeiten zu überstehen.

 

Hans Frohning und seine Frau Uta, zwei versierte Kakteenliebhaber, haben viele Reisen in verschiedene Wüstengebiete unternommen. Von mehreren Nordamerika-Reisen und den dort blühenden Wüsten (u.a. Sonora- und Mohave-Wüste) berichtet Hans Frohning am Mittwoch, dem 8. November 2006, um 18.30 Uhr, in einem Diavortrag (mit brillanten Großbilddias 6 x 7 cm) im Großen Hörsaal der Botanischen Staatsanstalten, Menzinger Straße 67.

 

Encelia farinosa

Encelia farinosa zählt zu den Körbchenblütlern (wie z.B. bei uns die Margeriten). Sie ist ein typischer Bestandteil der blühenden Wüsten Nordamerikas.

 

Alle, die sich für blühende Wüstenpflanzen interessieren, mehr darüber wissen möchten oder sich einfach in die Pflanzenwelt eines anderen Kontinents entführen lassen wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

 

 

Fotos: Hans Frohning

Text: Ehrentraud Bayer

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