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Botanischer Garten München-Nymphenburg

Ohne Indianer keine Pommes mit Ketchup

Zea mays

Zea mays, Mais
Familie: Süßgräser (Poaceae)

Ohne Indianer, die die Pflanzen kannten und kultivierten, und ohne die Entdeckung Amerikas wäre unser Speisezettel um einiges ärmer. Verzichten müßten wir auf Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Gartenbohnen, Erdnüsse und Mais sowie natürlich auf viele daraus hergestellte Produkte, die uns inzwischen lieb geworden sind. Als da wären: Ketchup, Popcorn, Kartoffel- und Mais-Chips sowie Erdnußbutter. Kaum vorstellbar, was man insbesondere "zwischendurch" essen sollte, gäbe es alle diese Dinge nicht.

Auf der Abbildung wird ein Maiskolben, der weibliche Blütenstand der Maispflanze, gezeigt. Maiskörner können ganz verschieden gefärbt sein. Man kennt dunkelroten, blauen, braunen, gelben und fast weißen Mais; häufig sind die Kolben aus verschiedenfarbigen Körnern zusammengesetzt. Nicht jede Maissorte kann für jeden Zweck verwendet werden. Für die Herstellung von Popcorn z.B. benötigt man eine bestimmte Sorte, den Puff- oder Perlmais. Seine Körner zeichnen sich durch eine harte, glasige Schale aus.

 

 

Foto: Anja Holbaum, Botanischer Garten München-Nymphenburg

Text: Ehrentraud Bayer

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