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Botanischer Garten München-Nymphenburg

Schnuppern und Staunen

Hippophae rhamnoides

Hippophae rhamnoides, Gemeiner Sanddorn, Sanddorn
Familie: Ölweidengewächse (Eleagnaceae)

Flußschotter und Küstensteilhänge besiedelt dieser anspruchslose Strauch in der Natur. Er ist resistent gegen Salz und Wind. Auf Grund seiner silbrigen Laubblätter und der schönen, orangeroten Früchte ist der Sanddorn eine geschätzte Zierpflanze. Die Früchte sind äußerst reich an Vitamin C; Sanddornsaft gilt daher als sehr gesund. Das harte, glänzende Holz dieses Strauchs wird zu Drechslerarbeiten verwendet.

Im Botanischen Garten kann man diesen Strauch bei den Geschützten Pflanzen, westlich des Nutzpflanzenreviers, bestaunen.

 

Phaseolus coccineus

Phaseolus coccineus, Feuer-Bohne
Familie: Schmetterlingsblütler (Fabaceae)

Nützlich und schön zugleich ­ diese beiden wunderbaren Eigenschaften vereint die Feuer-Bohne in sich. Sie ist eine rankende Kletterpflanze, die ­ man höre und staune ­ innerhalb einer Vegetationsperiode aus dem Samen zu einer 4 bis 5 Meter hohen, manchmal auch höheren Pflanze heranwachsen kann. Aus den scharlachroten Blüten entwickeln sich die Früchte, hier Hülsen genannt. Die darin befindlichen Samen (Bohnenkerne) sind in rohem Zustand stark giftig. Durch Kochen wird das Gift zerstört, und die Bohnenkerne sind dann genießbar.

Die Feuer-Bohne, auch Türkische Bohne genannt, wird heute weltweit als Zier- und Gartenpflanze kultiviert. Ihre Heimat liegt im tropischen Mittelamerika.

Im Botanischen Garten ist die Feuer-Bohne im Sommer im Nutzpflanzenrevier des Freilands zu sehen.

 

 

Fotos: Anja Holbaum, Botanischer Garten München-Nymphenburg

Text: Ehrentraud Bayer

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