Große Pilz-Ausstellung

Ausstellung frischer Pilze in der Winterhalle

16. – 18. September 2016
Täglich geöffnet von 9 bis 17:30 Uhr

Veranstaltet vom Verein für Pilzkunde München e.V. und dem Botanischen Garten München-Nymphenburg, mit täglicher Pilzberatung durch den Verein für Pilzkunde e.V.

Ort: Winterhalle des Botanischen Gartens, am schnellsten über den Haupteingang, Menzinger Straße 65, zu erreichen. Anfahrt mit Trambahn 17 oder Bus 143, Haltestelle Botanischer Garten

Eintrittspreis: 5,50 €, ermäßigt 3,50 €
(Botanischer Garten einschließlich Ausstellung)

Hunde dürfen in die Ausstellung nicht mitgebracht werden.


Drei Tage lang können Schwammerlfreunde und Pilzexperten in der Winterhalle des Botanischen Gartens wieder wie in den vergangenen Jahren ihre Lieblingsobjekte studieren.
Entgegen der zunächst geäußerten günstigen Prognosen entwickelte sich das Jahr 2016 schwammerlmäßig allerdings doch nicht so blendend wie vorhergesagt. Die Mitglieder des Vereins für Pilzkunde München mussten daher dieses Mal lange in der näheren und weiteren Umgebung Münchens suchen, um die Ausstellung mit vielen verschiedenen Arten bestücken zu können. Dank ihres Einsatzes ist es auch dieses Jahr wieder gelungen, in der Ausstellung einen Eindruck von der enormen Vielfalt der Pilze zu vermitteln. Allein in Deutschland kommen nämlich etwa 14.400 Pilzarten vor und weltweit sind bislang etwa 100.000 Pilzarten beschrieben. Man geht aber davon aus, dass sehr viele Pilzarten noch gar nicht erfasst sind.

Eindrücke von der Ausstellung

In der Ausstellung sind die Schwammerl nach systematischen Gruppen geordnet, auf den Etiketten wird jeweils neben der lateinischen und deutschen Bezeichnung auch die Genießbarkeit des jeweiligen Schwammerls angegeben. Auch über Seltenheit und die Ökologie des Vorkommens wird informiert.


Die Pilze auf diesem Tisch darf man anfassen.


Relativ leicht zu erkennen ist der essbare Große Riesenschirmling, Macrolepiota procera.


Besonderes Interesse erwecken die gefährlichen Giftpilze, die vor Zugriff geschützt in einer Glasvitrine untergebracht sind.


Zitronengelbes Reisigbecherchen, Bisporella citrina

Text und Fotos: Ehrentraud Bayer, Botanischer Garten München-Nymphenburg