Die Kakteen des Big Bend National Parks in Texas

Sonntag, 17. Mai 2015
Vortrag von Herrn Chris Kettinger, Münchner Kakteenfreunde e.V.

Beginn: 14 Uhr
Ort: Großer Hörsaal im Erdgeschoß des Botanischen Instituts, Menzinger Str. 67, 80638 München

Der Eintritt in den Vortrag ist frei.

Im Süden des US-Bundesstaates Texas, an der Grenze zu Mexiko, liegt der Big-Bend National-Park. Er ist eine der größten Nationalparks der Vereinigten Staaten und besteht vor allem aus wüstenartigen Landschaften (Chihuahua-Wüste).
Chris Kettinger bereiste diesen Nationalpark und wird sich in seinem reich bebilderten Vortrag vor allem den Kakteen widmen. Zwei ansehnliche Beispiele sind unten abgebildet.


Echinocactus horizonthalonius fällt (von der Blüte einmal abgesehen) vor allem durch seine bläuliche Körperfarbe und seine kräftige Bedornung auf. Die Pflanzen wachsen bevorzugt auf Ebenen und auf nicht zu steilen Hängen mit kalkhaltigem Substrat. Jede dieser Pflanzen ist ein echtes Individuum, denn dank der variablen Bedornung sieht jede Pflanze ein wenig anders aus.


Schon von weitem fallen die leuchtend orange-rot gefärbten Blüten von Echinocereus coccineus ssp. paucispinus ins Auge. Die Unterart bildet große Gruppen mit manchmal mehr als 100 Trieben. Die Pflanzen sind auch für Liebhaber winterharter Kakteen interessant, da sie bei entsprechender Pflege sogar hier bei uns die Winter im Freien verbringen können.

Text und Fotos: Chris Kettinger, Kakteenfreunde München