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Botanischer Garten
München-Nymphenburg

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Woche der Botanischen Gärten

9. bis 17. Juni 2012

Mit Führungen und einer Ausstellung im Grünen Saal
Nachwachsende Rohstoffe: Pflanzen – Produkte – Perspektiven
Die Ausstellung ist bis zum 24. Juni 2012 zu sehen.

Begleitendes Programm zum Ausdrucken

Die deutschlandweite „Woche der Botanischen Gärten“ bezieht sich dieses Jahr auf ein hochaktuelles und - insbesondere in Hinblick auf die Energiegewinnung – durchaus kontrovers diskutiertes Thema, nämlich auf die „nachwachsenden Roh¬stoffe“. Der Verband der Botanischen Gärten nimmt damit Bezug auf einen Aspekt des von der UN proklamierten „Internationalen Jahrs der nachhaltigen Energie für alle“. Zur Begriffsklärung heißt es im einführenden Poster der Ausstellung: „Unter nachwachsenden Rohstoffen versteht man land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte, die gezielt zu Zwecken außerhalb der Nahrungs- und Futtermittelherstellung angebaut und weiterverarbeitet werden.“ Verwendet werden Pflanzen, die nachwachsende Rohstoffe liefern, in vielen Bereichen. Sie werden zur Erzeugung von Kraftstoff oder Strom genutzt, in Kosmetika und Reinigungsmitteln eingesetzt wie etwa der Lavendel und als Schmierstoffe, für die Papierherstellung, für Textilien und vielem mehr genutzt.

Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe per se ist kein Novum in der Geschichte der Menschheit. Schon immer nutzte der Mensch Pflanzen, z.B. zur Herstellung und Färbung seiner Kleidung und für Bauten und Geräte aller Art.

Begleitend zu einer Posterausstellung im Grünen Saal (Haus 7 der Schaugewächshäuser) werden Hinweise auf die im Botanischen Garten zu besichtigenden thematisch einschlägigen Pflanzen gegeben und Führungen für Kinder und Erwachsene angeboten.


Ankündigungsposter „Nachwachsende Rohstoffe“ des Verbands Botanischer Gärten e.V.


Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze, ein weltweit äußerst bedeutender nachwachsender Rohstoff und eine wichtige Weltwirtschaftspflanze. Das Bild zeigt eine aufgesprungene Baumwollkapsel. Die „Baumwolle“ entspricht Samenfasern, die durch verlängerte Epidermiszellen gebildet werden.

Foto: Franz Höck, Botanischer Garten München-Nymphenburg
Text: Ehrentraud Bayer, Botanischer Garten München-Nymphenburg