Kinderaktion – Auf den Spuren der Indianer

Für unsere Aktion „Auf den Spuren der Indianer“ suchen wir
Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren.

Worum geht es?

Wer träumt nicht davon, einmal ein Indianer zu sein? Die Kinder des Botanischen Gartens München werden in diesem Sommer wieder Gelegenheit haben, ihre Träume wahr werden zu lassen!

Wir bauen zusammen ein Beet nach Indianer-Art an, beobachten es den Sommer über regelmäßig und lernen jedes Mal weitere Indianer-Nutzpflanzen kennen. Wer möchte, kann sich ein eigenes Indianerpflanzen-Buch gestalten, das wir am Ende gemeinsam binden. Sinnreich und spielerisch erleben wir einen bedeutenden Ausschnitt aus dem Leben der Ureinwohner Amerikas.
Höhepunkt ist im Herbst das Indianer-Erntefest. Während eines Picknicks mit Lagerfeuer tauschen alle Indianer ihre Erfahrungen aus, probieren die Indianer-Küche und freuen sich über eine reiche Ernte.

Was machen wir alles?

Wir beginnen mit einer gemeinsamen Pflanzaktion am 16. Mai 2009. Alle „Indianer-Kinder“ übernehmen dabei eine Patenschaft für „ihre“ Pflanze. Während des Sommers treffen wir uns durchschnittlich einmal im Monat.
Das Abschlussfest Ende September planen und feiern wir gemeinsam mit Eltern und Freunden.

Wann treffen wir uns?

Pflanzaktion, gerne zusammen mit den Eltern:
Samstag, den 16.05.2009, von 10 bis ca. 13 Uhr

Weitere Treffen jeweils donnerstags, 16 – 17:30 Uhr,
am 28.05., 18.06., 02.07., 23.07. und 10.09.2009

Das gemeinsame Abschluss-Erntefest mit Eltern, Verwandten und Freunden
„Jeder bringt was mit!“ findet je nach Wetterlage voraussichtlich statt am:
Samstag, den 26.09.2009 ab 16:30 Uhr

Wer kann teilnehmen? Wie?

Mitmachen können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos!
Es fallen jedoch insgesamt Materialkosten von 10 Euro an.

Ihr müsst nur diese Bewerbung ausfüllen und uns zukommen lassen.
Anmeldeschluss ist Freitag, der 15. Mai 2009

Da das Projekt nur mit einer begrenzten Teilnehmerzahl durchgeführt werden kann, entscheidet bei zu vielen Anmeldungen das Los.

Damals …

Als die ersten Siedler in Amerika eintrafen, lernten sie eine völlig neue Art der Landwirtschaft kennen. Was aussah wie ein nach einem Brand verlassenes Gelände, in dem Mais, Bohnen und Kürbisse wild durcheinander wucherten, entpuppte sich als eine äußerst ertragreiche, traditionell bebaute Kulturfläche. Bereits seit Jahrhunderten lichteten die Ureinwohner kleine Bereiche der Wälder sorgfältig aus und bepflanzten für nur einige Jahre das nun sonnenreiche Feld.
Dabei diente Mais mit seinen derben Blättern als Schattenspender für zarte Bohnengewächse. Diese wiederum konnten sich am Mais nach oben winden. Große Kürbisblätter bedeckten den Boden und verhinderten Erosion und das Wachstum von ungewollten Pflanzen. „Gedüngt“ wurde die Erde durch die Bohnen selbst, denn als Vertreter der Leguminosen (Hülsenfrüchtler) besitzen sie die Fähigkeit, Luftstickstoff zu binden und damit die Bodenqualität zu verbessern. Einfach eine perfekte Kombination!

Die Indianer erreichten mit ihrer Anbaumethode Ernteerträge, die bis zu 50 Prozent höher lagen als in herkömmlichen Monokulturen. Und nicht nur das: Diese Art des Mehrfruchtanbaus spart Zeit und verringert das Risiko von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten und somit auch den Einsatz von Chemikalien.

Heute …

Der Botanische Garten München bietet Kindern im Alter zwischen 7 und 12 Jahren die Möglichkeit, diese Anbaumethode selbst zu erleben und dabei mehr über Nutzpflanzen aus der Neuen Welt zu erfahren. Die Teilnahme ist für Kinder kostenlos, Begleitpersonen bezahlen den üblichen Eintrittspreis.