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Neues aus dem Alpengarten

12. August 2016

Diese Woche gab es in den Bergen einen Kälteeinbruch, der Schnee ist fast bis zum Garten herunter gefallen. Obwohl es schon Mitte August ist, blüht noch erstaunlich viel. Besonders schön ist es nun in unseren Beeten der Südhemisphere, wo viele Pflanzen aus Lesotho, Südamerika, Australien und Neuseeland blühen. Hier gibt es unter anderem nun die gelbe Pantoffelblume (Calceolaria biflora) aus Chile und Argentinien, oder die südafrikanische Rhodohypoxis milloides zu entdecken. Immernoch blühen die letzten Blüten vom blauen Scheinmohn (Meconopsis), sowie der sonst auch im Himalaja heimische Kaschmir-Rittersporn (Delphinium cashmerianum). Ein Besuch des Alpengartens ist nach wie vor noch eine Wanderung wert!


Allium narcissifolium


Centaurea uniflora


Calceolaria biflora

Aconitum lycoctonum


Rhodohypoxis milloides


Zaluzianskya oreophila


Meconopsis 'Mildred'

Delphinium cashmerianum

1. August 2016

Eine bunte Blüten-Mischung begrüßt die Besucher nicht nur im Alpengarten, auch entlang des Forstwegs vom Wanderparkplatz nach Schloss Elmau. Das Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) blüht unten am Kaltenbach bis hinauf auf den Weiden oberhalb der Wettersteinalm. Erdorchideen-Fans werden auch vieles zum Bewundern finden, z.B. drei verschiedene Stendelwurzen (Epipactis atropurpurea, E. palustris, E. helleborine) blühen teilweise neben dem Kaltenbach und im Wald.
Im Alpengarten beginnen Seltenheiten aus den Drakensbergen und Lesotho zu blühen, des Weiteren blüht eine breite Palette von Lilien und Scheinmohn-Arten, sowie die heimische Alpenrose.


Androsace spinulifera


Buphthalmum salicifolium


Cremanthodium arnicoides


Hieracium aurantiacum


Lilium bulbiferum


Lilium pyrenaicum


Meconopsis paniculata


Rhododendron hirsutum


Rhodohypoxis milloides


Saponaria pumila

18. Juli 2016

Für Bergwanderung war das viele Regenwetter der letzten Woche schlecht, unsere Pflanzen erinnert das Wetter an ihre Heimat, wie z.B. an die Monsunzeit im Himalaja, sie fühlen sich bei Regen, Nebel und Kühle richtig wohl. So blühen im Moment viele verschiedene Scheinmohn-Arten, wie Meconopsis punicea und Meconopsis racemosa. Wer einmal das heimische Edelweiss (Leontopodium alpinum) betrachten will, kommt zurzeit im Alpengarten auch auf seine Kosten. Außerdem ist nun die beste Zeit für unsere Lilien, es blühen nicht nur die pinken heimischen Türkenbundlilien (Lilium martagon), auch Lilien aus anderen Bereichen der Alpen, wie die Krainer Lilie (Lilium carniolicum).


Celmisia semicordata


Gymnadenia conopsea


Leontopodium alpinum


Lilium carniolicum


Meconopsis punicea


Meconopsis racemosa


Scorzonera purpurea ssp. rosea

8. Juli 2016

Hier oben im Alpengarten nähern wir uns der Hauptblütezeit. Besonders schön zeigen sich nun unter anderem die verschiedenen Pflanzen aus dem Himalaja, wie die nicht häufig zu sehende Nomocharis oder die selten blühende, an die zwei Meter hohe, Megacarpaea. Auch der blaue Mohn (Meconopsis × sheldonii) steht in voller Blüte. Immer noch sind viele Pflanzen aus den heimischen Alpen zu bestaunen, neben Edelweiß und blauem Enzian zeigt zurzeit der Alpenmohn seine gelben Blüten. Besonders kräftig blühen in diesem Jahr die heimischen Waldreben (Clematis alpina), die auch auf dem Weg hinauf zahlreich am Wegesrand zu sehen sind.


Gentiana dinarica


Hugueninia tanacetifolia


Meconopsis × sheldonii


Megacarpea polyandra


Nomocharis aperta


Paeonia wittmanniana


Papaver alpinum

8. – 10. Juni 2016

Der Frühling schreitet schnell voran mit Blüten-Teppichen der frühblühenden europäischen Primel (Primula clusiana), im oberen Bereich des Gartens. Schneereste liegen nur noch im Schatten. Alpenglöckchen (Soldanella alpina) schmücken Stellen, wo der Schnee vor kurzem noch lag. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) blüht am Teichrand, sowie an Sickerstellen auf der Wiese außerhalb des Gartens. Bis zur Alpengarten-Öffnung (16.06.2016) leuchtet der Hügel blau mit Wulfenia carinthiaca-Blüten.
Die Saison beginnt etwas später als sonst, wegen dem lange liegengebliebenen Schnee. Wer seltene Frühblüher sehen möchte, hat jetzt die Möglichkeit!


Adonis chrysocyathus


Androsace carnea ssp. laggeri


Anemone obtusiloba


Caltha palustris

720
Megacarpaea polyandra


Primula clusiana


Soldanella alpina


Vitaliana primuliflora ssp. praetutiana


Schachen


Schachengrund


Hütte im Alpengarten

25. Mai 2016

Ende Mai weicht der Winter zögerlich vom Schachen. Auf schneefreien Stellen blühen die Krokusse und Alpenglöckchen (Soldanella alpina), der Bergfrühling hat auch die Nordseite der Alpen erreicht. Es sind nur noch drei Wochen bis der Alpengarten am 16. Juni öffnet!


Crocus vernus ssp. albiflorus


Megacarpaea polyandra


Der Schachen


Schnee im Alpengarten


Die Grenzerhütte

Fotos: Jennifer Wainwright-Klein, Botanischer Garten München-Nymphenburg

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