Botanischer Garten München-Nymphenburg

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Inhalt

Neues aus dem Alpengarten

26. August 2010


Blauer Eisenhut, Aconitum napellus


Alfredia cernua


Großblütiger Lauch, Allium macranthum


Asyneuma campanuloides


Insubrische Glockenblume, Campanula raineri


Insubrische Glockenblume, Campanula raineri


Rautenblättrige Glockenblume, Campanula rhomboidalis


Alpen-Flockenblume, Centaurea alpestris


Perücken-Flockenblume, Centaurea phrygia ssp. pseudophrygia


Cotula socialis


Cyananthus lobatus


Kaschmir-Rittersporn, Delphinium cashmerianum


Prachtnelke, Dianthus superbus


Erigeron multiradiatus


Helichrysum albobrunneanum


Sedum kamtschaticum

12. August 2010

Heute, auf dem Weg zurück nach München, sah ich am Unterlauf des Kaltenbachs, in der Nähe des Wanderparkplatzes, den ersten blühenden Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea). Er ist ein klassischer Vorbote des Spätsommers und des kommenden Herbstes. Der Kies-Steinbrech (Saxifraga mutata) setzt hier unten schon Samen an, 800 m höher, im Alpengarten, steht die gleiche Art noch in voller Blüte. Gerade am Anfang seiner Blütezeit auf dem Schachen ist der Feld-Fransenenzian (Gentianella campestris), auch ein Zeichen dafür, dass der Sommer in dieser Höhe bereits seinen Zenith überschritten hat und der Herbst greifbar nahe ist. Jedoch vor seinem Erscheinen warten noch etlichen Pflanzen darauf ihre Knospen und Blüten zu entfalten. Die Insubrische Glockenblume (Campanula raineri) ist übersät mit Knospen und wartet nur darauf, dass der Regen endlich eine Pause einlegt, um diese öffnen zu können. Campanula glomerata, die Knäuel-Glockenblume, schmückt sich im Pflanzbeet "Bayerische Alpen" mit seinen dunkelpurpurnen Blüten. Wer Edelweiß sehen möchte, hat jetzt die Qual der Wahl zwischen mehreren Himalaja-Edelweißarten. Wie immer folgt eine Auswahl an bildlichen Eindrücken vom Alpengarten, an dessen Schönheit man sich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter erfreuen kann.


Androsace sarmentosa


Aster alpinus


Campanula cochlearifolia


Knäuel-Glockenblume, Campanula glomerata


Campanula lactiflora


Campanula rhomboidalis


Campanula scheuchzeri, Rhodiola wallichiana


Corydalis thyrsiflora


Cremanthodium arnicoides


Kaschmir-Rittersporn, Delphinium cashmerianum


Dierama pauciflorum


Epilobium angustifolium


Alpen-Mannstreu, Eryngium alpinum


Schwalbenwurz-Enzian, Gentiana asclepiadea


Hedysarum boutignyanum


Edelweiß, Leontopodium leontopodioides


Meconopsis betonicifolia


Pyrethrum tatsienense


Rhodiola semenovii

30. Juli 2010

Wir haben wieder eine etwas kühlere Woche hinter uns, die Tagestemperaturen überstiegen selten die 10°C-Grenze. Nach den letzten Prognosen soll das Quecksilber aber wieder steigen und die Blüten des Bergsommers können in ihrer ganzen Fülle bewundert werden.

Gleich am Anfang des Königswegs, am Kaltenbach entlang, sollte der Wanderer einen aufmerksamen Blick auf die Felshänge werfen. Saxifraga mutata, der Kies-Steinbrech, blüht mit seinen zierlichen Blüten, an langen, aus den Wänden herausragenden Rispen. Schattige feuchte Hänge, weiter oben im Wald, sind die Heimat des Sumpf-Herzblatts (Parnassia palustris). Die liebliche Zierliche Glockenblume (Campanula cochlearifolia) sprießt aus Steinritzen, derweil ihre Verwandte Scheuchzers Glockenblume (Campanula scheuchzeri) Wiesen bevorzugt.

Wer mehr über die einheimische Flora auf dem Weg zum Schachen erfahren möchte, kann die Wanderbegleiter im Alpengarten oder im Botanischen Garten erwerben oder als PDF-Datei herunterladen.

Im Alpengarten trifft man nicht nur die Pflanzen wieder, welche einem beim Aufstieg begleitet haben, sondern auch zahlreiche Vertreter der Hochgebirgsflora aus anderen Gebirgen der Welt. Nicht umsonst wird der Alpengarten als "ein Blumenparadies inmitten der bayerischen Alpen" bezeichnet.


Aster alpinus


Astrantia major


Astrantia major 'Rubra'


Zierliche Glockenblume, Campanula cochlearifolia


Scheuchzers Glockenblume, Campanula scheuchzeri


Centaurea nervosa


Cremanthodium arnicoides


Dianthus superbus


Gentiana lutea


Himalaya-Primeln und Scheinmohn


Machaeranthera


Mertensia ciliata


Sumpf-Herzblatt, Parnassia palustris


Teufelsbart-Samen, Pulsatilla alpina


Rhodiola


Saxifraga aizoides


Saxifraga caesia

24. Juli 2010

Nach einer trockenen Woche kam Donnerstagabend endlich der ersehnte Regen. Ohne diese feuchte Abkühlung würden die unterschiedlichen Meconopsis, die zurzeit blühen, nicht gedeihen. In voller Blüte stehen Meconopsis betonicifolia, Meconopsis aculeata und Meconopsis napaulensis. Verschiedene Lilien blühen, wie z.B. die Kaukasus-Lilie (Lilium monadelphum), der Türkenbund (Lilium martagon, Lilium pyrenaicum) und die Feuerlilie (Lilium bulbocodium). Himalaja-Primeln leuchten im aufsteigenden Nebel in den unterschiedlichsten Farben von dottergelb, blassem zitronengelb bis weinrot. Wie immer ist die Liste blühender Pflanzen recht lang, wobei hier nur ein Bruchteil erwähnt wird.

Auf dem Weg hinauf zum Schachen gibt es auch immer wieder etwas zu entdecken. Momentan blühen die Gewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum) sowie zwei verschiedene Glockenblumen, Campanula cochlearifolia in Steinritzen und auf Schotter, auf Wiesen Campanula scheuchzerii. Der Muckenhändelwurz (Gymnadenia splendida ssp. odorata), eine Erdorchidee, blüht auf Wiesen und im Alpengarten.


Aquilegia pyrenaica subsp. discolor


Campanula barbata


Delosperma congestum


Dianthus glacialis


Geranium himalayense


Lilium martagon


Lilium monadelphum


Lilium pyrenaicum


Linum hypericifolium


Meconopsis betonicifolia


Meconopsis betonicifolia


Meconopsis betonicifolia


Meconopsis napaulensis (rot)


Silene davidii

7. Juli 2010

Jeden Morgen gibt es etwas Neues zu entdecken. Heute haben sich die Blüten der Lilium lophophorum endlich geöffnet, chinesischen Laternen gleich, in zartem Gelb, tänzeln sie an kurzen Stängeln. Noch gestern war es die Iris reichenbachii, die für Begeisterung sorgte, doch was wird uns morgen erwarten?

Hauptblüte – die schönste Zeit im Alpengarten. Den Ton geben die dem Himmelsblau gleichen Blüten von Meconopsis an und unzählige Primeln aus dem Himalaja in verschieden gelben und auch weinroten Nuancen. Die Kerzen ähnlichen Blütentürme der Strauß-Glockenblume (Campanula thyrsoides) ziehen viele Blicke und Bewunderung unserer Besucher auf sich. Dazu gesellen sich, Nomocharis-Lilien, von der ehemaligen Schachenhaus-Wirtin treffenderweise "Schmetterlingsblume" getauft.

All diese Besonderheiten und mehr warten darauf auch von Ihnen entdeckt zu werden. Kommen Sie und lassen Sie sich in unserem alpinen Paradies davon überraschen!


Alpengarten am Schachen


Calceolaria biflora


Campanula pulla


Campanula thyrsoides


Dianthus alpinus


Dianthus callizonus


Dianthus glacialis


Felicia rosulata


Gentiana dinarica


Geranium argenteum


Iris reichenbachii


Lilium bulbiferum


Lilium carniolicum


Lilium jankae


Lilium lophophorum var. lophophorum


Lilium monadelphum


Meconopsis cambrica


Meconopsis × sheldonii


Mertensia primuloides


Mimulus cupreus


Nomocharis aperta


Nomocharis pardanthina


Primula sikkimensis


Rhododendron keleticum


Scorzonera purpurea subsp. rosea


Silene nigrescens


Silene zawadski

Fotos: Jennifer Wainwright-Klein, Botanischer Garten München-Nymphenburg

26. Juni 2010


Arnebia pulchra


Carex baldensis


Cotula pyrethrifolia


Daphne glomerata


Erysimum jugicola


Globularia cordifolia


Iris ruthenica


Meconopsis quintuplinervia


Moehringia ciliata


Ranunculus parnassifolius


Rhodiola rosea


Rhododendron caucasicum

Fotos: Markus Breier

16. Juni 2010

Seit Mitte Juni ist der Alpengarten wieder geöffnet und es blüht und sprießt in jedem Eck des Gartens. Frühblüher, wie die gelbe Arnebia pulchra aus dem Kaukasus, der leuchtend weiße Hahnenfuß (Ranunculus parnassifolius), Rhododendron caucasicum und dessen einheimische Verwandte, stehen in Blüte.

Gute Nachrichten gibt es auch für die, die ungeduldig auf das Aufblühen des Blauen Scheinmohns (Meconopsis betonicifolia) warten: die ersten Blüten sind geöffnet!

Die Nächte sind mit unter 10°C noch frisch, am Tag ist es aber bereits angenehm warm (siehe aktuelle Messwerte der Schachen-Wetterstation). Eine Palette unterschiedlicher Alpenblumen setzt Farbtupfer zwischen Fels und Stein. – Die Zeit ist reif für einen Besuch im Alpengarten.


Dryas octopetala


Primula macrophylla


Rhododendron thompsonii subsp. chamaedendoron


Rhodothamnus chamaecistus


Saxifraga marginata var. rocheliana


Soldanella alpina


Viola calcarata

Bilder vom Schachen 2010


Schachentor


Schachentorkopf nach dem Regen


Schachen


Schachensee


Hochblassen und Alpspitz


Herbststimmung

Fotos: Jennifer Wainwright-Klein, Markus Breier

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