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Gewächshäuser

Victoriahaus (Haus 3)

Dieses Haus schließt sich südlich an das große Palmenhaus an und besticht durch seine Konstruktion. Die feuchtheiße Schwüle tropischer Niederungen empfängt den Besucher an warmen Sommertagen im Victoriahaus. Im Wasserbecken, das von zahlreichen blühenden Kletterpflanzen umrankt wird, entfalten tropische Seerosen ihre ganze Pracht.

Die großblättrige Victoria, wird Anfang Februar ausgesät und blüht bereits im Hochsommer. Ihre kreisrunden Blätter erreichen einen Durchmesser von nahezu zwei Metern. Sie liegen flach auf dem Wasser, haben einen aufgebogenen Saum und auf der Unterseite ein Netz von kräftigen, bestachelten und luftgefüllten Rippen. Auf einem Blatt kann ohne weiteres ein Kleinkind sitzen.

Einige Arten öffnen ihre Blüten erst am Abend und bleiben bis frühmorgens geöffnet.

Gut sichtbar, nahe der Balustrade, erheben sich weit über dem Wasserspiegel die schildförmigen, lang gestielten Blätter der ab Juli blühenden Lotosblumen.

Anders als bei der Victoria, die jedes Jahr neu ausgesät wird, werden bei den Lotosblumen die Wurzelstöcke überwintert. Sie bleiben in ihren Pflanzgefäßen und treiben rasch wieder aus, wenn sie im Frühjahr ins Wasser gesetzt werden.

Beim Betreten des Victoriahauses fallen einem die von oben herabhängenden Kannenpflanzen (Nepenthes) auf. Sie gehören zu den fleischfressenden Pflanzen.

Die Titanenwurz-Blüte beindruckt durch ihre Größe, ist jedoch eine Herausforderung für die Nase.

Ab Ende Oktober stehen im entleerten Wasserbecken Kalthauspflanzen aus verschiedenen Erdteilen. Sie schätzen niedrige Temperaturen ebenso wie die zahlreichen Zierpflanzen, die mit ihren Blüten Farbe ins Haus bringen.

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