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Palmenhaus (Halle B)

Schlanke Palmen, überwachsen von saftig grünen Aronstabgewächsen, bestimmen den Charakter des Palmenhauses, welches ein realistisches Bild des tropischen Urwaldes bietet.

Auffallend durch wenige blühende Pflanzen, aber beeindruckend durch die Vielfalt der Wuchsformen, lädt das Palmenhaus zum Verweilen ein. Sein Klima ist angenehm, und durch seine großen Pflanzen gibt es den Eindruck von der Mächtigkeit tropischer Regenwälder.

Die Palmen sind typische Vertreter tropischer Regenwälder. Mit ihren schlanken Stämmen betonen sie die Höhe des Gewächshauses. Im Gegensatz zu den Bäumen weisen Palmen kein Dickenwachstum auf, sie erreichen schon als Jungpflanzen ihren endgültigen Stammdurchmesser und wachsen dann nur noch in die Länge. Während ihre Blüten meist unscheinbar klein sind, die meisten werden vom Wind bestäubt, ist die Gestalt der oft riesigen Blattwedel mannigfaltig. So gibt es zwischen fast kreisrunden, fächerartigen Blättern und meterlangen gefiederten Blattwedeln alle Übergangsformen.

Der Baum der Reisenden (Ravenala madagascariensis) bildet einen palmenähnlichen Stamm.

Viele der Palmenfrüchte werden vom Menschen genutzt, wie die Kokosnuss oder die Dattel. Den größten Samen im Pflanzenreich bildet die Seychellenpalme; er kann bis zu 18 kg schwer werden. Die Blätter und Blattstiele zahlreicher Palmenarten liefern Fasern, die vor allem von Eingeborenen verwendet werden.

Schraubenbaum (Pandanus)
Die Blüten der seltenen Aristolochia arborea locken Pilzmücken an.

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