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Gewächshäuser

Großes Kakteenhaus (Halle A)

In der lichten, den Trockenheit liebenden Pflanzen der Neuen Welt gewidmeten Halle beginnt der Rundgang durch die Schauhäuser. Gneis und Sand bilden eine für die Wüsten und Halbwüsten Amerikas typische Landschaft nach. Hier fallen vor allem die eindrucksvollen Kugel- und Säulenkakteen sowie die mächtigen Agaven auf. Die konsequente geographische Beschränkung auf einen Erdteil wird nur in den Randbereichen der Halle durchbrochen, etwa von der prachtvoll blühenden Strelitzia reginae aus Südafrika.

Sukkulenten im Eingangsbereich der Gewächshäuser

Die Pflanzen, die in niederschlagsarmen Gebieten wie Wüsten, Halbwüsten, trocken Felsfluren und Grasländern gedeihen, nennt man Xerophyten. Diese haben verschiedene Methoden entwickelt, um auch lange Trockenperioden überstehen zu können. Einige überziehen ihre Blätter mit einer derben, ledrigen Haut, um so die Verdunstung stark herabzusetzen. Andere speichern das zu Regenzeiten kurzfristig verfügbare Wasser in fleischig-saftigen Geweben und werden daher als Sukkulenten (Saftpflanzen) bezeichnet.

Madeira-Storchschnabel (Geranium maderense)

Als Wasserspeicher können Wurzeln, Stämme und Blätter dienen. Wurzelsukkulenten sind selten, während Stamm- und Blattsukkulenten häufig vorkommen. Bei den Stammsukkulenten gibt es Formen, die das kostbare Nass nur im knollig verdickten Stamm oder Fuß speichern, während andere den gesamten Spross mit Haupt- und Seitenästen als Wasserreservoir nutzen.

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