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Mangrovenbecken: Labyrinthfisch

Der große, an einen Karpfen erinnernde Fisch im Mangrovebecken ist ein Riesengurami aus dem tropischen Asien. Er gehört zu den Labyrinthfischen, die hinter den Kiemen ein gut durchblutetes Gewebe besitzen, mit welchem sie an der Wasseroberfläche atmosphärische Luft atmen können. Labyrinthfische können dadurch in sehr sauerstoffarmen Gewässern überleben, andere Fische würden in diesen oft schlammigen Gewässern ersticken.

Kleinere Vertreter der Labyrinthfische sind vielen aus der Aquaristik bekannt. Es handelt sich um die Fadenfische. Diese, wie auch unser Riesengurami bauen Nester. Die kleineren Arten meist Schaumnester, die sie mittels Sekreten fixieren. Riesenguramis bauen ihre Nester aus Pflanzenfasern. Zur Fortpflanzung umschlingt das Männchen das Weibchen unter dem Nest, die aufstrebenden Eier werden dann vom Männchen befruchtet. Beide Partner bewachen und pflegen schließlich das Nest, bis die Jungen schlüpfen.

Audiodatei-Download
Mangrovenbecken: Labyrinthfisch (MP3, 437 KB)

Audioproduktion und Copyright: Soundgarden Audioguidance GmbH
Text: Günter Gerlach, Botanischer Garten München-Nymphenburg


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