Botanischer Garten München-Nymphenburg

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Victoria: Vermehrung und Wachstum

Die Riesenseerosen der Gattung Victoria kommen aus äquatornahen Tieflandbereichen Südamerikas. Mit ihren riesigen Schwimmblättern erobern sie die Wasseroberfläche und kommen so in höchsten Lichtgenuss. Obwohl von Natur aus mehrjährig, werden die Riesenseerosen hier im Botanischen Garten einjährig gezogen. Um die lichthungrige Victoria-Pflanze über den Winter zu bringen, müsste sie bei 25 bis 30 Grad Celsius Wassertemperatur künstlich beleuchtet werden. Der Energieaufwand wäre hierfür viel zu hoch, weshalb das Viktoriahaus im Winterhalbjahr zu einem Kalthaus für die Kübelpflanzensammlung umfunktioniert wird.

Die Aussaat der Riesenseerosen erfolgt im Februar in Töpfen in einem kleinen, gut geheizten Wasserbecken. Sie wächst rasch heran, wird pikiert und schließlich Mitte April an den endgültigen Standort ausgepflanzt. Im Juli beginnt sie zu blühen. Ende Juli erreichen die Blätter der Victoria amazonica einen Durchmesser von etwa 2 Metern. Sie schwimmen durch luftführende, dicke Blattadern und vermögen, aufgrund von netzförmigen Verstärkungsleisten, ohne weiteres ein Kind zu tragen.

Audiodatei-Download
Victoria: Vermehrung und Wachstum (MP3, 567 KB)

Audioproduktion und Copyright: Soundgarden Audioguidance GmbH
Text: Günter Gerlach, Botanischer Garten München-Nymphenburg


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