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Crescentia: Trägerbäume der Epiphyten

Aufsitzerpflanzen, so genannte Epiphyten, schaden ihren Trägerbäumen eigentlich nicht. Nur manchmal kann durch ihre Menge eine solche Last entstehen, dass einzelne überladene Äste bei Stürmen abbrechen. Manche Bäume versuchen mit chemischen Verbindungen in der Rinde die Ansiedlung von Epiphyten zu verhindern. So kommt es, dass in einem Waldstück einzelne Bäume besonders dicht, andere fast gar nicht von Epiphyten bewachsen sind. Vor sich sehen Sie den Kalebassenbaum Crescentia, er ist ein ausgezeichneter Epiphytenträger und stark mit Orchideen bewachsen. Beachten Sie, wie die Wurzeln der Orchideen weit an den Ästen entlang laufen.

Eine glatte Rinde ist kein Hindernis für die Besiedelung durch Epiphyten. Die Samen vieler Epiphyten haben Mechanismen entwickelt, um sogar auf sehr glatten Oberflächen zu haften. In der Vitrine am Eingang des Orchideenhauses wird zuweilen die blattlose Orchidee Chilochista ausgestellt. Sie bildet Samen mit langen Fäden, die sich selbst auf Glas so anheften, dass sie nicht mehr abgewaschen werden können.

Audiodatei-Download
Crescentia: Trägerbäume der Epiphyten (MP3, 505 KB)

Audioproduktion und Copyright: Soundgarden Audioguidance GmbH
Text: Günter Gerlach, Botanischer Garten München-Nymphenburg


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