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Botanischer Garten München-Nymphenburg

Costa-Rica-Ausstellung

31. Juli bis 8. September 2004
Ausstellung in der Winterhalle
in Zusammenarbeit mit TROPICA VERDE e.V.
und mit Ausstellungstafeln des Palmengartens Frankfurt (Leihgabe)

Costa Rica wird nicht ganz zu Unrecht die Schweiz Lateinamerikas genannt. Hierin ist sowohl dem relativen Wohlstand gegenüber den Nachbarländern, aber vor allem der Kleinräumigkeit des Landes Rechnung getragen. Küsten an Karibik und Pazifik, aktive Vulkane, ausgedehnte Mangrovensümpfe, Regen- und Trockenwälder und vieles mehr sind hier geboten. Entsprechend hoch ist der Artenreichtum Costa Ricas. Setzt man die Vielfalt der Pflanzen und Tiere in Bezug zur Landesfläche, so gehört Costa Rica zu den artenreichsten Ländern weltweit.

Natur hat in Costa Rica einen hohen Stellenwert. 25% der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Neben staatlichen Nationalparks handelt es sich auch um zahlreiche private Schutzprojekte, von denen einige in der Ausstellung detailliert vorgestellt werden. Zudem existieren zahlreiche Initiativen zur Abkehr von Monokulturen, nachdem vielfach die Weltmarktpreise für Agrarprodukte, wie Kaffee und Bananen, zusammenbrachen und Schädlinge ein übriges taten. Ein Umdenken hat eingesetzt. So leben mittlerweile immer mehr Bewohner vom sanften Tourismus, der dem Besucher die Fülle und Schönheit der intakten Natur Costa Ricas nahebringt.

 

(Text: Günter Gerlach)

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