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Botanischer Garten München-Nymphenburg | |||||||||||||||||||
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XVI. Rosenschauunter dem Motto: "Duft und Eleganz aus dem Reich der Mitte" 27. Juni bis 30. Juni 2008 Botanischer Garten München-Nymphenburg Schirmherrschaft: Herzog Franz von Bayern
Ausstellungsdaten:Dauer der Ausstellung: Freitag, 27. Juni, bis Montag, 30. Juni 2008 Öffnungszeiten der Ausstellung: täglich durchgehend von 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr. Ort der Ausstellung: Botanischer Garten München-Nymphenburg, Winterhalle und
Freiland Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Erreichbar mit Trambahn (Linie 17) und Bus (Linie 143)
Eintrittspreise (Tageskarte): Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro Rosenberatung In der Ausstellung beantworten Mitglieder der Gesellschaft der Deutschen Rosenfreunde, Freundeskreis München, wie jedes Jahr fachmännisch Fragen zur Pflege und Kultur von Rosen. Ausstellungsgestaltung Kerstin Frohnholzer ( Begleitender Markt im Freiland Traditionell wird die Rosenschau des Botanischen Gartens München-Nymphenburg von einem kleinen Markt begleitet. Hier kann man exquisite Rosen kaufen und durch allerlei Stände mit schöner Keramik, Begleitpflanzen und (Rosen-)Accessoires bummeln. Rosen des Botanischen Gartens München-Nymphenburg Rosen finden sich in verschiedenen Bereichen des Gartens: im Schmuckhof, im Terrain nördlich und südlich (historische Rosen) des Cafés und in zwei den Wildrosen gewidmeten Arealen. Ein Lageplan mit den Rosenstandorten liegt für das Publikum aus. Die Ausstellung wird unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens München e.V. Begleitprogramm:RosenführungenRund um die Rose - Begleitpflanzen, Rosenpflege und
anderes
Treffpunkt: jeweils vor dem Gewächshauseingang Rosen-PerformanceDu da Du da Du du ffff ttt test LöwentanzVorführung der Löwentanzgruppe RosenvortragRosenpflege in Bayerns Extremlagen
Die Einführung chinesischer Rosen in den verzweigten Stammbaum der europäischen Rosen bedeutete eine Revolution, die ganz entscheidend das Bild der Rose beeinflusste, das wir heute von ihren modernen Sorten haben. Die Fähigkeit eines Rosenstrauches öfters im Jahr zu blühen - oft von den Züchtern angestrebt und bis dahin nur unzureichend verwirklicht - gehörte ab jetzt zu den neuen, hochwillkommenen Eigenschaften, die die erste Gruppe der chinesischen Rosen (oft auch etwas irreführend Bengalrosen genannt) in Europa einführte. Neue Farbtöne, neue Geruchsvarianten und ein oft zierlich-eleganter Schwung der Blüten waren weitere erwünschte Eigenschaften, die die ebenfalls chinesischen Teerosen mitbrachten. Schließlich machte der oft buschige Wuchs ihre Nachkommen für die Kultur in Gärten sehr geeignet. Die chinesischen Rosen insgesamt erwiesen sich bald auch in der Züchtung als williger und geeigneter als die oft spröden europäischen Vettern. Daher sind ihre Spuren aber auch durch vielfache Kreuzung versteckt und die Genealogie ihrer Sorten oft kaum noch nachzuspüren. Die Europäer brachten diesen oft frostempfindlichen Ostasiaten eine gewisse Robustheit, die dann zu den Teehybriden führte. Die chinesischen Rosen und auch die Teerosen gelangten ab Ende des 18. Jahrhunderts mit Handelsschiffen (Teaclipper, daher auch der Name der zweiten Gruppe) aus Ostasien zuerst nach England, Holland und Frankreich. Von dort fanden sie rasch Eingang in die Gärten der Rosenzüchter, wo sie aufgrund ihrer Eigenschaften sehr rasch in das vorhandene Sortiment eingekreuzt wurden. Eine Explosion der Sorten war die Folge. Die Rosenschau 2008 des Botanischen Gartens München-Nymphenburg wendet in diesem Jahr daher den Blick nach Osten, um auf die wichtigen Eigenschaften dieses fernöstlichen Zweigs unserer Rosengenealogie aufmerksam zu machen. In Gruppen versammelt machen unterschiedliche moderne Rosen jeweils auf markante "asiatische" Merkmale aufmerksam. Text: Jürke Grau
In einen Ort fernöstlichen Zaubers hat sich die Winterhalle zur diesjährigen Rosenschau verwandelt: Eine stilisierte rote Pagode mit goldenem Dekor erhebt sich über die Rosenpracht, eine Reihe von roten Lampions rundet das stimmungsvolle Bild ab, und die Wände sind mit thematisch passenden Abbildungen dekoriert. In der Hallenmitte schwebt ein wunderschöner, rotgoldener Drachen. Er gilt als Glücksbringer und ist erklärter Publikumsliebling. In der Rosenvielfalt finden sich rosa, rot und gelb blühende Sorten. Zu sehen sind unter anderem die karminrote Remontantrose 'Baron Girod de l'Ain', als ganz neue Züchtung die rot-gelb-gestreifte Teehybride 'Broceliande' vom Rosenzüchter Schultheis, die rosarote Bourbonrose 'Louise Odier' und aus der Gruppe der Modernen Romantikrosen die gelbblühende Sorte 'Felidaé'. Mit Bedacht sind weiße Rosen dieses Mal ausgeklammert, da Weiß in Asien bekanntermaßen als Farbe der Trauer gilt. Als Rosenbegleitpflanzen dienen heuer Gräser und Bambusgehölze. In der Ausstellungshalle befindet sich außer dem Stand des Botanischen Gartens, an dem u.a. die neue Rosenkarte des Botanischen Gartens erhältlich ist, auch der Stand der Rosenfreunde, die Fragen zu Rosenpflege und Rosenkultur beantworten. Im Umfeld der Winterhalle bietet ein kleiner bunter Markt die Gelegenheit, sich mit exquisiten Rosen und anderen Pflanzen sowie mit allerlei (Rosen-) Accessoires zu versorgen. Große Aufmerksamkeit verdient auch das Begleitprogramm zur Rosenausstellung. Es bietet dieses Mal neben täglichen Führungen und einem Vortrag zwei besondere Ereignisse:
Alle Veranstaltungen sind im Eintrittspreis (Euro 5,00, ermäßigt Euro 3,00) inbegriffen. Kommen Sie und genießen Sie den Botanischen Garten München-Nymphenburg und seine Rosenschau!
Plakat und Foto: Franz Höck, Botanischer Garten München-Nymphenburg Text: Ehrentraud Bayer
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