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Botanischer Garten München-Nymphenburg | ||||||
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Bilsenkraut und Engelstrompete - alte und neue Hexenpflanzen
Bilsenkraut, Schwarzes
Bilsenkraut Von alters her spielt das Bilsenkraut als magische Pflanze eine Rolle. Hyoscyamus diente z.B. Phytia, der Priesterin Apollons, als halluzinogenes Kraut, um in die Zukunft zu schauen. Samen des Bilsenkrauts wurden früher dem Bier zugesetzt, um die Rauschwirkung zu erhöhen. Bilsenkraut war wichtiger Bestandteil der Flugsalben von Hexen. Die Pflanze ist durch Alkaloide stark giftig. Bilsenkraut wurde schon im Altertum als Narkosemittel eingesetzt. Die Einnahme der Samen führt zu Rauschzuständen, bei denen unter anderem angeblich ein Gefühl des Fliegens auftreten kann.
Foto: Anja Holbaum, Botanischer Garten München-Nymphenburg Text: Ehrentraud Bayer
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