Neues aus dem Alpengarten
Heute, auf dem Weg zurück nach München, sah ich am Unterlauf des Kaltenbachs, in der Nähe des Wanderparkplatzes, den ersten blühenden Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea). Er ist ein klassischer Vorbote des Spätsommers und des kommenden Herbstes. Der Kies-Steinbrech (Saxifraga mutata) setzt hier unten schon Samen an, 800 m höher, im Alpengarten, steht die gleiche Art noch in voller Blüte. Gerade am Anfang seiner Blütezeit auf dem Schachen ist der Feld-Fransenenzian (Gentianella campestris), auch ein Zeichen dafür, dass der Sommer in dieser Höhe bereits seinen Zenith überschritten hat und der Herbst greifbar nahe ist. Jedoch vor seinem Erscheinen warten noch etlichen Pflanzen darauf ihre Knospen und Blüten zu entfalten. Die Insubrische Glockenblume (Campanula raineri) ist übersät mit Knospen und wartet nur darauf, dass der Regen endlich eine Pause einlegt, um diese öffnen zu können. Campanula glomerata, die Knäuel-Glockenblume, schmückt sich im Pflanzbeet "Bayerische Alpen" mit seinen dunkelpurpurnen Blüten. Wer Edelweiß sehen möchte, hat jetzt die Qual der Wahl zwischen mehreren Himalaja-Edelweißarten. Wie immer folgt eine Auswahl an bildlichen Eindrücken vom Alpengarten, an dessen Schönheit man sich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter erfreuen kann.
12. August 2010

Androsace sarmentosa

Aster alpinus

Campanula cochlearifolia

Knäuel-Glockenblume, Campanula glomerata

Campanula lactiflora

Campanula rhomboidalis

Campanula scheuchzeri, Rhodiola wallichiana

Corydalis thyrsiflora

Cremanthodium arnicoides

Kaschmir-Rittersporn, Delphinium cashmerianum

Dierama pauciflorum

Epilobium angustifolium

Alpen-Mannstreu, Eryngium alpinum

Schwalbenwurz-Enzian, Gentiana asclepiadea

Hedysarum boutignyanum

Edelweiß, Leontopodium leontopodioides

Meconopsis betonicifolia

Pyrethrum tatsienense

Rhodiola semenovii
