Neues aus dem Alpengarten
Wir haben wieder eine etwas kühlere Woche hinter uns, die Tagestemperaturen
überstiegen selten die 10°C-Grenze. Nach den letzten Prognosen soll das
Quecksilber aber wieder steigen und die Blüten des Bergsommers können in
ihrer ganzen Fülle bewundert werden.
Gleich am Anfang des Königswegs, am Kaltenbach entlang, sollte der Wanderer
einen aufmerksamen Blick auf die Felshänge werfen. Saxifraga mutata,
der Kies-Steinbrech, blüht mit seinen zierlichen Blüten,
an langen, aus den Wänden herausragenden Rispen. Schattige feuchte Hänge,
weiter oben im Wald, sind die Heimat des Sumpf-Herzblatts
(Parnassia palustris). Die liebliche Zierliche Glockenblume
(Campanula cochlearifolia) sprießt aus Steinritzen, derweil ihre Verwandte
Scheuchzers Glockenblume (Campanula scheuchzeri)
Wiesen bevorzugt.
Wer mehr über die einheimische Flora auf dem Weg zum Schachen erfahren möchte,
kann die Wanderbegleiter im
Alpengarten oder im Botanischen Garten erwerben oder als PDF-Datei herunterladen.
Im Alpengarten trifft man nicht nur die Pflanzen wieder, welche einem beim
Aufstieg begleitet haben, sondern auch
zahlreiche Vertreter der Hochgebirgsflora aus anderen Gebirgen der Welt.
Nicht umsonst wird der Alpengarten als "ein Blumenparadies inmitten der
bayerischen Alpen" bezeichnet.
30. Juli 2010

Aster alpinus

Astrantia major

Astrantia major 'Rubra'

Zierliche Glockenblume, Campanula cochlearifolia

Scheuchzers Glockenblume, Campanula scheuchzeri

Centaurea nervosa

Cremanthodium arnicoides

Dianthus superbus

Gentiana lutea

Himalaya-Primeln und Scheinmohn

Machaeranthera

Mertensia ciliata

Sumpf-Herzblatt, Parnassia palustris

Teufelsbart-Samen, Pulsatilla alpina

Rhodiola

Saxifraga aizoides

Saxifraga caesia
