Einführung: Kulturbedingungen im Palmenhaus
Das Palmenhaus ist das größte und mit mehr als 20 m Höhe
auch das höchste Gewächshaus des Botanischen Gartens. Seinen Namen hat es von
den Palmen, die mit ihren schlanken Stämmen typisch für tropische Urwälder sind.
Die hier wachsenden Pflanzen stammen aus den Regenwäldern Asiens, Afrikas und
Lateinamerikas. Das zu fühlende Klima ist feucht und warm. In einem Tieflandregenwald
wäre es noch deutlich wärmer. Deshalb entspricht die Temperaturführung in diesem
Haus eher mittleren Höhenlagen des Tropengürtels. Die relative Luftfeuchtigkeit
schwankt zwischen 70 und 90 Prozent, die Temperatur hat in den Heizungsmonaten ein
Mittel von 20 Grad Celsius. Die Minimaltemperatur liegt bei 18 Grad, in den
Sommermonaten mit starker Sonneneinstrahlung werden aber Werte von mehr als 35 Grad
erreicht. Ähnlich wie in natürlichen Wäldern heizt sich die Luft in der Wipfelregion
der Bäume stärker auf. Umgekehrt verhält es sich mit der Luftfeuchte, die vermindert
sich mit zunehmendem Abstand vom Boden. Deshalb finden sich Pflanzen mit weichem Laub
nur im Schatten der hartlaubigen Bäume.
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Einführung: Kulturbedingungen im Palmenhaus (MP3, 544 KB)
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