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Botanischer Garten München-Nymphenburg | ||||||
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Basteln & BotanikKinderaktion für Kinder ab 7 Jahren Thema: Kürbisse und Halloween In Kooperation mit dem MPZ Samstag, 29. Oktober 2005, 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr, ohne Voranmeldung. Sonntag, 30. Oktober 2005, 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr, nur mit telefonischer Voranmeldung unter (089)17861-310. Materialgeld: ca. 1 - 3 Euro (bzw. je nach Verbrauch) Treffpunkt: jeweils vor dem Gewächshauseingang (bitte pünktlich kommen!)
Fratzen schnitzen und Figuren schneiden, Suppe oder Marmelade kochen, und gleichzeitig etwas über Geschichte und Botanik erfahren - viele Kinder freuen sich schon auf diese Aktion im Botanischen Garten, die wieder unter dem bereits bekannten Motto "Basteln & Botanik" steht. Dieses Mal geht es - wie könnte es an diesem Datum (29. und 30. Oktober 2005, jeweils von 13 Uhr bis 16 Uhr) und zu dieser Jahreszeit anders sein - um den Kürbis und natürlich um einige der in Mode gekommenen Halloween-Bräuche.
Die Halloween-Bräuche haben ihren Ursprung im keltischen Irland. Mit den irischen Auswanderern kamen sie 1840 nach Amerika. Unter anderen vermutlich der "Jack-o-lantern"-Brauch, der auf folgender verkürzt wiedergegebener Geschichte beruht: Jack, ein notorischer Säufer und Betrüger, brachte den Teufel durch Überreden dazu, auf einen Baum zu klettern. Dann ritzte Jack ein Kreuz in den Stamm des Baumes, und der Teufel war gefangen. Er kam erst frei, als er versprach, Jack nicht mehr in Versuchung zu führen. Bei seinem Tod durfte Jack, weil er auf Erden ein so schlechter Mensch gewesen war, nicht in den Himmel. Da er den Teufel getäuscht hatte, durfte er jedoch auch nicht in die Hölle. Jack erhielt jedoch vom Teufel ein wenig Glut, damit er sich in der kalten Dunkelheit zurechtfinden konnte. Damit die Glut sich länger hielt, transportierte Jack sie in einer ausgehöhlten Rübe. Die ursprüngliche Laterne Jacks war also eine Rübe. Die irischen Emigranten in Amerika stellten jedoch fest, daß sich Kürbisse viel besser zu "Jacks Laternen" eigneten. So kam es, daß die Rüben in Vergessenheit gerieten und fortan ausgehöhlte Kürbisse genutzt wurden. Quelle:
Allen Kindern, die mitmachen werden, wünscht der Botanische Garten München- Nymphenburg viel Spaß und viel Erfolg beim Kochen der Kürbissuppe und der Kürbismarmelade sowie beim Kürbislaternenschnitzen!
Fotos: Franz Höck, Botanischer Garten München-Nymphenburg Text: Ehrentraud Bayer
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